Sehen wir uns morgen? - Alice Kuipers




Autor: Alice Kuipers
Titel: Sehen wir uns morgen?
Originaltitel: Life on the Refrigerator Door
Seitenanzahl: 240
Erscheinungsdatum: 1. August 2009
Reihe: Einzelband
Verlag: S. Fischer
Meine Wertung: 1/10 Chaosklecksen





Die fünfzehnjährige Claire und ihre Mutter leben allein zusammen. Sie sehen sich nur unregelmäßig, da die Mutter als Ärztin in einer Geburtsklinik arbeitet – und Neugeborene halten sich nun mal nicht an feste Arbeitszeiten. Oft ist sie schon aus dem Haus, wenn Claire aufsteht, oder noch nicht zurück, wenn Claire zu ihrem Vater oder einer Freundin zum Übernachten geht. Dann hängen sie sich gegenseitig Nachrichten an die Kühlschranktür, Einkaufslisten, Taschengelderinnerungen, kleine Berichte aus ihrem Alltag.
Doch eines Tages muss Claires Mom, die Ärztin, selbst zum Arzt. Was sie dort erfährt, verändert ihr Leben. Und Mutter und Tochter müssen auf den kleinen Zetteln auf einmal so viel mehr unterbringen als bisher ...

Ich gebe dem Buch 1 von 10 Chaosklecksen. Ich hatte das Buch schon sehr lange auf meiner Wunschliste und habe es dann gebraucht von einer meiner Kolleginnen bekommen. Ich muss sagen, dass ich froh bin, kein Geld dafür ausgegeben zu haben. Die Idee finde ich super! Eine Art Briefroman, der an der Kühlschranktür zwischen Mutter und Tochter stattfindet. Und das zu einem ernsten Thema. Aber ich frage mich wirklich, wie man das bloß so dermaßen oberflächlich und gefühllos schreiben kann! Gefühle werden überhaupt nicht transportiert, Claire ist ein verwöhntes, egoistisches, oberflächliches Ding. Sie kümmert sich nur um sich selbst, erst zum Schluß kommt dann "Gejammer" und doch noch die Einsicht, dass es tatsächlich noch andere Menschen außer ihr gibt. Vielleicht mag das Urteil hart sein, aber wenn schon ein Buch zu diesem Thema, in diesem Format, dann auch richtig!

Das Copyright des Covers und des Klappentextes liegt beim Verlag.

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