[Rezension] Luca & Allegra 2 - Stefanie Hasse




Autorin: Stefanie Hasse
Titel: Luca & Allegra 2: Küsse keine Capulet
Originaltitel: Luca & Allegra 2: Küsse keine Capulet
Seitenanzahl: 288
Erscheinungsdatum: 4. August 2016
Reihe: Band 2 der "Luca & Allegra" Dilogie
Verlag: Impress
Buch oder Netflix? Buch!





**Romeo & Juliet always live…**

Heimliche Küsse, hastig geschriebene Liebesbriefchen und herzerweichende Balkonserenaden kennt Allegra höchstens aus Shakespeares Dramen, aber in der Realität ist ihr so etwas noch nie passiert. Schon merkwürdig, wenn man tagein tagaus in einem italienischen Restaurant bedient, von unzähligen Männern angesprochen wird und sich trotzdem niemals verliebt hat. Erst als ein attraktiver Neuer den Aushilfsjob im Restaurant annimmt und auch noch ihre Liebe zu »Romeo und Julia« teilt, beginnt sich eine Erinnerung in ihr zu regen, an Gefühle, die sie doch niemals hatte, und an einen Mann, den sie doch niemals kannte. Einen Mann mit eisblauen Augen, mit dem sie einst ein magisches Schicksal verband…

Ein toller Abschluss der Dilogie um Luca und Allegra.

Nach dem fiesen Cliffhanger des ersten Teils ging ich voller Erwartung und Spannung an diesen Teil heran und wurde gleich zu Anfang positiv von der Story überrascht.
Allegra erinnert sich nämlich an nichts von dem, was ihr am Gardasee passierte und so geht die Geschichte ein bisschen wieder von vorne los, denn nun ist Luca derjenige, der zwei Wochen hat, um Allegra zu küssen. So weit, so gut. Hört sich simpel an? Hah! Weit gefehlt! 
Stefanie Hasse hat es geschafft, so viele falsche Fährten in diesem Buch zu legen, dass ich zwischendurch keine Ahnung mehr hatte, wer wer ist und wer eigentlich gut ist und wer dann doch eher hinterhältig, fies und gemein. Es hat was von einem Detektivspiel, gerade auch durch mysteriöse SMS, die Allegra bekommt, und das hat einen riesen Spaß gemacht! 

Sehr gut hat mir auch gefallen, dass auch in diesem Teil wieder "Romeo und Julia" sehr präsent ist. Durch eingebaute Zitate oder Anspielungen auf die Handlung wird auch hier eine Art Netz um das Buch gewoben und dem Ganzen so noch das I-Tüpfelchen aufgesetzt.
So hat man dann auf der einen Seite "Romeo und Julia", während auf der anderen wieder die Mythologie steht, die teils auf der "echten" Mythologie beruht, teils auf einer von der Autorin erfundenen. Dieses hat mir im ersten Teil extrem gut gefallen, doch hat meiner Meinung nach diese Mythologie im 2. Teil einen zu großen Platz eingenommen. Durch die ganzen Götter und Göttinnen kam ich zwischendurch schon durcheinander, besonders, weil mir hier so absolut jegliches Vor- und Grundwissen fehlt. (Venus und Amor sind mir natürlich ein Begriff, aber dann hört es auch schon auf.) Mit mehr Hintergrundwissen hätte ich wahrscheinlich auch mehr der Anspielungen verstanden, was so etwas schwierig war.

Ein bisschen schade fand ich auch, dass die Anziehung zwischen Allegra und Luca für mich diesmal nicht so spürbar war wie noch im ersten Teil. Hätte ich den ersten Teil nicht gelesen, wäre mir nicht ersichtlich gewesen, was die Beiden eigentlich verbindet. Ich habe da eindeutig mehr Anziehung zwischen Metus und Allegra empfunden als zwischen Luca und Allegra.


Trotz meiner Kritikpunkte hat mir dieses Buch sehr gut gefallen und ich hoffe, bald mehr von der Autorin zu lesen!







Vielen Dank an den Impress-Verlag für das Rezensionsexemplar!


Das Copyright des Covers und des Klappentextes liegt beim Verlag.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen